zurück

 

  

Entbindungsberichte Marienkrankenhaus


Hinweis: Die Geburtsberichte geben die Meinung der Berichtenden wieder und stehen nicht in der Verantwortung von kinder-hamburg.de


1999

Marienkrankenhaus, immer wieder!

Eigentlich habe ich mir das Marienkrankenhaus schon als 10 jährige ausgesucht. Ich selber bin ein Marienkind und als meine Schwester 1984 dort geboren wurde, war für mich klar, ich bekomme meine Kinder nur im Marienkrankenhaus. 1999 war es dann soweit, ich war schwanger und vor mir stand die Wahl der Entbindungsklinik. Ich dachte an mein altes Versprechen und wählte ohne zögern das Marienkrankenhaus.

Ich besuchte dort bereits den Geburtsvorbereitungskurs, die letzte Stunde besuchte ich sogar mit Wehen. Die Atmosphäre in den Kreissälen ist ganz toll, Die Ärzte und Hebammen waren nicht aufdringlich und habe mich und meinen Mann weitgehend in Ruhe gelassen. Brauchte ich allerdings jemanden, war sofort jemand an meiner Seite. Leider durfte meine Mutter als dritte Person nicht dabei sein, aber im Nachhinein finde ich das nicht schlimm. Eine Ausnahme gab es allerdings. Meine Schwägerin ist Krankenschwester auf einer anderen Station und durfte ihren Bruder mit Essen versorgen und eine zeitlang bei uns bleiben, das empfand ich als angenehm und sehr hilfreich. Das Personal ist dort lieb und freundlich und vor allem hilfsbereit. Auf der Wochenstation durfte ich bleiben obwohl ich bereits 24 Std später hätte gehen dürfen, aber mein Sohn bekam Gelbsucht. Insgesamt hat man mich 6 Tage bleiben lassen, obwohl für mich kein Grund bestand. Dann wurde mir aber ehrlich und offen gesagt, das man mein Bett bräuchte und hat mich dann in ein Kinderkrankenhaus überwiesen.

Ich kann das Marienkrankenhaus nur wärmstens empfehlen und habe mich für meine 2. Entbindung im August 01 bereits vor einigen Wochen angemeldet.

Yvonne


Oktober 2000

Ich kann mich nur anschließen. Ich habe im Oktober 2000 dort entbunden und war sehr zufrieden.

Meine Geburt ging über 20 Stunden und ich wurde im Kreissaal zu jeder Zeit gut betreut. Da ich so lange in den Wehen lag, bedeutete auch, dass die Hebammen die Schichten wechselten. Die Ärzte sowie die Hebammen und auch die Schwestern waren immer sehr freundlich und gaben auch Auskünfte. Ich selber brauchte eine PDA. Auch diese wurde sehr professionell gelegt.

Nach der Geburt konnte ich mein Kind jederzeit (auch nachts) sehen. Auch die Kinderklinik, die sich in dem Haus befindet ist sehr liebevoll im Umgamg mit den Kleinen.

Alles in allem ein Krankenhaus in dem man sich wohlfühlt. Es ist alles neu renoviert und auch die Kreisäle lassen keine Wünsche offen. Ebenso die neuen Entbindungsstadtionen. Auch eine Wassergeburt ist möglich. Alles sehr hell und freundlich. Und das wichtigste für mich war, dass die Natürliche Geburt im Vordergrund steht.

Anja


2002

Ich bin vom Marienkrankenhaus sehr begeistert. Der einzige Nachteil war, dass ich mich bereits in der 9. (!!!) Schwangerschaftswoche anmelden musste, da die Betten sehr schnell verplant sind und dann nur noch Patientinnen mit einer privaten Zusatzversicherung aufgenommen werden.

Die Kreißsäle sind alle sehr modern und mit allem technischen Gerät ausgestattet, das heutzutage bei Geburten verlangt wird: Sprossenwand, Badewanne, Gummiball, CD-Player etc. Es gibt außerdem ein so genanntes Wehenzimmer, in das die Eltern kommen, so lange der Muttermund nicht weit geöffnet ist. Dort ist man für sich und kann sich zwischen den Wehen in einem großen Doppelbett erholen. Das fand ich auch sehr angenehm, so musste ich nicht in einem Wartezimmer sitzen bzw. schon im Kreißsaal warten.

Ich habe insgesamt 21 Stunden im Wehenzimmer und im Kreißsaal verbracht und deswegen auch 4 Hebammen erlebt. Sie waren alle sehr nett und immer freundlich und hilfreich. Die Wechsel haben mir überhaupt nichts ausgemacht. Mir wurden Schmerzzäpfchen angeboten, ein Bad eingelassen und als es nicht mehr ging eine PDA gesetzt.

Den großen Vorteil vom Marienkrankenhaus sehe ich darin, dass es dort eine Intensivstation für Neugeborene gibt. Wir mussten die auch tatsächlich in Anspruch nehmen, da ich grünes Fruchtwasser hatte. Während ich nach der Entbindung auf der damals (2002) sehr neuen Wöchnerinnenstation lag, war mein Sohn nur eine Etage über mir in guten Händen. Ich konnte ihn wann immer ich wollte besuchen und somit auch stillen. Er hat nach drei Tagen eine sehr starke Gelbsucht bekommen, so dass er insgesamt 7 Tage auf der Intensivstation verbracht hat. Ich konnte in dieser Zeit von der Wöchnerinnenstation, wo es übrigens nur 2-Bett- und 1-Bett-Zimmer gibt, eine Etage höher ziehen. Dort bekam ich ein Doppelzimmer, dass ich aber in der ganzen Zeit für mich alleine hatte. Zum Essen durfte ich in die Kantine gehen. Die Schwestern auf der Intensivstation waren allesamt super nett, egal ob es 4 Uhr nachmittags oder 4 Uhr morgens war. Sollte ich noch ein Kind bekommen, würde ich auf jeden Fall wieder ins Marienkrankenhaus gehen. Vorausgesetzt, die haben Platz für mich.

Miriam

kinder-hamburg