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2002
Ich bin
vom Marienkrankenhaus sehr begeistert. Der
einzige Nachteil war, dass ich mich
bereits in der 9. (!!!)
Schwangerschaftswoche anmelden musste, da
die Betten sehr schnell verplant sind und
dann nur noch Patientinnen mit einer
privaten Zusatzversicherung aufgenommen
werden.
Die
Kreißsäle sind alle sehr modern
und mit allem technischen Gerät
ausgestattet, das heutzutage bei Geburten
verlangt wird: Sprossenwand, Badewanne,
Gummiball, CD-Player etc. Es gibt
außerdem ein so genanntes
Wehenzimmer, in das die Eltern kommen, so
lange der Muttermund nicht weit
geöffnet ist. Dort ist man für
sich und kann sich zwischen den Wehen in
einem großen Doppelbett erholen. Das
fand ich auch sehr angenehm, so musste ich
nicht in einem Wartezimmer sitzen bzw.
schon im Kreißsaal
warten.
Ich habe
insgesamt 21 Stunden im Wehenzimmer und im
Kreißsaal verbracht und deswegen
auch 4 Hebammen erlebt. Sie waren alle
sehr nett und immer freundlich und
hilfreich. Die Wechsel haben mir
überhaupt nichts ausgemacht. Mir
wurden Schmerzzäpfchen angeboten, ein
Bad eingelassen und als es nicht mehr ging
eine PDA gesetzt.
Den
großen Vorteil vom Marienkrankenhaus
sehe ich darin, dass es dort eine
Intensivstation für Neugeborene gibt.
Wir mussten die auch tatsächlich in
Anspruch nehmen, da ich grünes
Fruchtwasser hatte. Während ich nach
der Entbindung auf der damals (2002) sehr
neuen Wöchnerinnenstation lag, war
mein Sohn nur eine Etage über mir in
guten Händen. Ich konnte ihn wann
immer ich wollte besuchen und somit auch
stillen. Er hat nach drei Tagen eine sehr
starke Gelbsucht bekommen, so dass er
insgesamt 7 Tage auf der Intensivstation
verbracht hat. Ich konnte in dieser Zeit
von der Wöchnerinnenstation, wo es
übrigens nur 2-Bett- und
1-Bett-Zimmer gibt, eine Etage höher
ziehen. Dort bekam ich ein Doppelzimmer,
dass ich aber in der ganzen Zeit für
mich alleine hatte. Zum Essen durfte ich
in die Kantine gehen. Die Schwestern auf
der Intensivstation waren allesamt super
nett, egal ob es 4 Uhr nachmittags oder 4
Uhr morgens war. Sollte ich noch ein Kind
bekommen, würde ich auf jeden Fall
wieder ins Marienkrankenhaus gehen.
Vorausgesetzt, die haben Platz für
mich.
Miriam
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